Wilkommen

Samstag, 25. Mai 2013

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Ich bin mir noch nicht ganz sicher, welches Format ich hier verfolge. Der Plan ist bis jetzt, dass ich aktuelle Themen, oder konkrete Artikel usw., kommentiere. Dabei möchte ich entweder einen möglichst breiten Blick auf verschiedenste Erklärungsansätze geben, oder einen klaren Gegenstandpunkt gegen herrschende Meinung geben. Ich möchte deutlich machen, dass es nie nur eine Möglichkeit gibt etwas zu erklären und daher möchte ich bei solchen "Konfrontationsartikeln" provozieren, um Gegensätze zu erzeugen.

Ich werde mir dabei allerdings, ganz im Sinne meines Themas, noch Gedanken darüber machen...

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Willkommen,

dies soll ein Aufruf sein, sich über aktuelle gesellschaftliche und politische Diskussionen eine Meinung zu bilden. Demokratie, wie ich sie verstehe, lebt davon, dass Meinungen nicht nur über Wahlzettel geäußert werden. Ohne einen freien Austausch der Gedanken ist auch die demokratischste Verfassung nutzlos. Doch ist dies nicht von staatlicher Seite zu erreichen. Einen Zwang zur Diskussion kann wohl keiner befürworten. Vielmehr ist dies eine Kultur, welche vom einzelnen Menschen ausgehen muss. Die Meinungsfreiheit als Grundlage und die Technik als Mittel, müssten die politische Diskussion eigentlich auf ein neues Niveau heben. Leider scheint, verkörpert durch den bekannten "shitstorm", genau das Gegenteil der Fall zu sein. Meinungen, im Affekt gebildet, stoßen auf eine große Masse. Zeit den eigenen Beitrag gründlich zu überdenken wird vernachlässigt, was zu einer Vielzahl entgegengestellter Annahmen ohne inhaltliche Diskussion führt.
Der erste Punkt eines offenen Meinungsaustausches sollte es demnach sein, zu erkennen, dass es meist kein "richtig" und "falsch" gibt. Eine Theorie lebt von ihren Herausforderungen und so ist jedes kontra ein Schritt in die richtige Richtung.
Damit meine ich in erster Hinsicht nicht den Gegenstandpunkt einer anderen Person, sondern es fängt schon in den eigenen Gedanken an. Sich selbst zu hinterfragen, kritisch zum Wahrheitsgehalt der eigenen Meinung zu stehen, ist eine Grundvoraussetzung kultivierter Diskurse.

Leider gibt es im heutigen Bildungs- und Mediensystem kaum noch Möglichkeiten, sich frei und plural zu informieren. "Nachrichten"-Sendungen und Diskussionsrunden verbreiten den Anschein einer breiten Bildung, doch wirklich kritisches Denken geht viel tiefer. Der Bürger wird, ob gewollt oder nicht, in seiner Bildung soweit eingeschränkt, dass jedes Grau schon als Höhepunkt der Schwarz-Weiß-Debatte gefeiert wird. Den Höhepunkt bildet die "alternativlose" Politik der "Volksparteien". Unabhängig von den konkreten Entscheidungen, ist diese scharmlose Zurschaustellung demokratisch-legitimierter Willkür beispiellos.

Ich möchte daher hiermit einen Anreiz schaffen, offene Deliberation zu betreiben, um so die Gesellschaft aktiv gestalten zu können.

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